Dein Meditationsplatz

Artikel von Maren Schneider - 03. September 2018

Einen Meditationsplatz einrichten

Damit Du für Deine Übungen gute Bedingungen hast, möchte ich Dir ein paar Empfehlungen geben, wo Du üben kannst und wie der Platz gestaltet sein sollte.

Grundsätzlich: Du kannst eigentlich überall üben, auch in der Bahn, im Flieger, in Wartesituationen, auf dem Klo... ganz gleich... - außer Du nimmst aktiv am Straßenverkehr teil, dann bitte nicht!!!!

Dennoch kann es gerade am Anfang - und später auch noch - sehr hilfreich sein, ersteinmal einen geschützten Platz einzurichten, an dem Du Dich wohl und sicher fühlst und auch ersteinmal von den gröbsten Störungen etwas verschont bist. Das heißt:

• Der Platz sollte möglichst uneinsichtig sein
• Du solltest die Tür schließen können,
so dass Du ungestört bist
• Die Temperatur sollte für Dich angenehm und regelbar sein
,
   außerdem für Dich angenehm lüftbar
• Vollkommen still braucht es nicht zu sein,
allerdings solltest Du weder Gespräche deiner Familie und Nachbarn noch die Musik Deiner Kids hören können. Alltagsgeräusche wie klappern von Tellern, vorbeifahrende Autos, Rasenmäher und Co. gehören mit zur Übung und brauchen nicht ausgeblendet werden.


Die Ausstattung Deines Platzes:

Wenn möglich installiere Deinen Platz fest in Deiner Wohnung, so dass er immer schon bereit ist, so dass Du Dich nur noch auf ihm niederlassen brauchst. Er wird so zu Deinem persönlichen Zufluchts- und Ruhe-Ort. Dieser Platz ist heilig - und gerade deswegen könntest Du auch Deine Katze hier vorfinden, da sie das sehr behaglich findet.

Du brauchst 

• eine warme Unterlage,
   wie eine Meditationsmatte oder einfach eine im Quadrat gefaltete Decke (1m x 1m).
Eine für Dich geeignete Sitzgelegenheit
  wie einen Stuhl, Hocker, Bänkchen oder Meditations-Kissen.
• Eine Decke zum Umlegen,
   so dass Dir beim meditieren angenehm warm ist und Du nicht auskühlst.
Einen Wecker oder Timer mit dem Du die Meditationszeit abmisst.

Wenn Du magst, schmücke den Platz in dem Du eine Kerze und eine Blume dort arrangierst. Sie symbolisieren die Kostbarkeit Deiner Übung und damit wertschätzt Du Deinen Einsatz und Deine Zeit der Meditation als ein besonders kostbares Geschenk für Dich. Es ist Ausdruck davon, dass das was Du tust, wertvoll ist - für Dich und auch für andere.

Für die Durchführung eines Online-/Audio-Kurses und den täglichen Übungen
ist es notwendig, dass Du neben funktionierendem Internet auch die technischen Geräte an Deinem Platz hast, wie einen Laptop/Tablet oder womit auch immer Du Zugang zum Online-/Audio-Kurs hast. Auch kann ein MP3-Abspielgerät wie z.B. Dein Handy hilfreich sein, wenn Du Tondateien wie MP3-Files speichern und anhören möchtest, sowie ein paar Kopfhörer.


Deine Kleidung

sollte angenehm weit geschnitten sein, so dass sie Dir bequeme Bewegungsfreiheit schenkt, und angenehm auf der Haut ist. Du brauchst jedoch keine spezielle Meditations-Kleidung, es reicht eine einfache weite Jeans, eine Jogging oder Yoga-Hose aus dehnfähigem Material. Versuche es so alltagstauglich wie möglich zu gestalten und so wenig Aufhebens wie möglich darum zu machen, dann lässt es sich leicht und unauffällig in Dein Leben integrieren.

Informiere evtl. Dein Umfeld

Entscheide selbst, in wie weit Du Deine Familie über Deine Meditations-Zeit informierst.
Nicht immer sind (Ehe)Partner offen für diese Thematik, von daher kann es hilfreich sein, nicht sofort darüber zu sprechen, was Du vorhast. Dennoch solltest Du Deine Familie oder Personen, die mit Dir zusammenleben darüber informieren, dass Du Dir nun jeden Tag ein paar Minuten ungestörte Zeit nehmen wirst und mit ihnen besprechen, wie sie damit umgehen sollen, wenn jetzt doch mal das Telefon in der Zeit klingelt oder jemand dringend meint Deine Hilfe zu brauchen. Es ist besser vorher darüber zu sprechen. Es sind ja nur ein paar Minuten, doch wenn Deine Lieben das von Dir so gar nicht kennen, kann es schon zu Irritationen führen und zu kleinen "Sabotage-Akten" wie vermehrtes Nachfragen von "Wo sind meine Socken" etc....


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